FC Bayern München
Fanclub Langquaid e.V.
gegr. 1993

Ob Weißbierglas, Bierkrug, Brillenetui oder der Kugelschreiber, alle tragen dasselbe Emblem: Die blau-weißen Rauten im rot-weißen Kreis. Acht Vorstände der FC Bayern München-Fanclubs aus dem Landkreis Kelheim haben sich getroffen, um sich zu einer Fan-Gemeinschaft zusammenzuschließen.

 

Nicht, weil etwa die Fans in den einzelnen Clubs fehlen. Nein. Der Stellenwert des FCB ist laut Franz Handschuh, Präsident des FCB-Fanclubs Sandharlanden, so hoch wie nie zuvor. Schnell wird ihr Problem klar, die Eintrittskarten, hauptsächlich für die Auswärtsspiele. Als Beispiel nannten die anwesenden Vereinsvorstände Pilsen. Für das Auswärtsspiel des FCB sollte die Karte für den Gästeblock 80 Euro kosten. Der Vorstand des FCB setzte sich für eine Senkung um 30 Euro ein. Bei einem durchschnittlichen Ligapreis von fünf Euro sahen die Landkreisfans das immer noch für hochgegriffen. Dazu gebe es neuerdings nur noch acht Karten pro Fanclub. Ziel sei es jetzt, eine gemeinsame Auswärtsfahrt der Kelheimer Clubs zu organisieren. Somit reduziere man wenigstens die Fahrtkosten.

 

Aber auch bei Heimspielen gebe es Probleme mit Karten. Bereits vor der Saison müssen die Fanclubs Spiele, Anzahl der Karten und die gewünschte Kategorie ordern. Was man letztendlich dann aber bekommt, sei oftmals eine Überraschung. „Wir hätten Karten für 60 und 70 Euro bekommen, die bringst nicht los. Die haben wir zurückgegeben“, erzählte Jürgen Berger vom Mitterfeckinger Fanclub. Einzelne Karten zu behalten sei nicht möglich. Bei so teuren Karten gehe bestenfalls ein Familienvater mit, für Filius oder mehr reiche das Geld nicht. „Wir machen den Aufwand doch für Kinder, dass auch die ins Stadion kommen“, ermahnte Handschuh. Matthias Müller aus Rohr beklagt sich nicht, er habe Kategorie 3 bekommen, Karten für 30 und 40 Euro, das ermögliche vielen Familien einen Stadionbesuch. Vorteil des Zusammenschlusses: man könne künftig die Karten tauschen.

 

Auch dem blühenden und völlig überteuerten Schwarzmarkt wolle man entgegenwirken. Tipps, die Karten der Fanclubs an vertrauensvolle Personen abzugeben, sich selber abzusichern, damit nicht am Ende der Fanclub verurteilt werde, wurden ausgetauscht. Probleme hinsichtlich dessen könnten ebenso mit dem Zusammenschluss großteils beseitigt werden.

Bild und Artikel der Mittelbayerischen Zeitung

vom 18. November 2013.

 

Unten links auf dem Bild:

Franz Handschuh, Präsident der Fanclubgemeinschaft

 

Inzwischen besteht die Fangemeinschaft aus

10 Fanclubs aus dem Landkreis Kelheim:

Fanclub Hausen

Fanclub Irnsing

Fanclub Langquaid

Fanclub Mitterfecking

Fanclub Mühlhausen

Fanclub Painten

Fanclub Rohr

Fanclub Sandharlanden

Fanclub Siegenburg

Fanclub Teugn

Zum Chef der Fanclubgemeinschaft wurde Franz Handschuh gewählt. Man trifft sich regelmäßig um Erfahrungen, Erneuerungen und auch Kartenkontigente auszutauschen.

Man hat aber auch Aktionen wie die gemeinsamen Besuche der Fanclubs im Roxy-Kino in Abensberg durchgeführt. So war die Vorpremiere vom Film "Landauer, der Präsident" oder das Frühschoppenkino vom Bayernfilm "Football is Coming Hoam".

Fanclubgemeinschaft   A K T U E L L

Die Fanclubgemeinschaft Kreis Kelheim hat sich in den letzten Sitzungen unter  anderem mit den Entwürfen für ein Gemeinschaftslogo auseinandergesetzt.

Das Ergebnis sieht ihr links.

Dieses Logo wird nun in Zukunft bei diversen Anlässen das eine oder andere Mal zu sehen sein.

Beim letzten Treffen der Fanclub- gemeinschaft wurde eine neue Vorstandschaft gewählt.

Alter und neuer Vorstand bleibt Franz Handschuh aus Sandharlanden. Neuer 2. Vorstand ist unser Präsi, der Rainer Schuster. Zum 3. Vorstand wurde der Uli Stubenrauch aus Hausen gewählt.

v.l.: Rainer Schuster,

Franz Handschuh, Uli Stubenrauch

Staatsempfang 2018

MIA SAN MIA in Langquaid

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